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Generationencampus Korneuburg

Generationencampus Korneuburg

Die wesentliche Funktion des Generationencampus ist das Wohnen. Daher orientiert sich die vorgeschlagene Bebauung in ihrer Struktur an der Form einer Siedlung.

Die Bebauung entwickelt sich linear entlang der Liese-Prokop Straße und in weiterer Folge um gemeinschaftlich genutzte Freiräume im Inneren des Baufeldes. Entlang der Stockerauer Straße wurde das Werkstättendorf linear entwickelt und bildet somit auch eine Abschirmung des Verkehrslärms zum Generationencampus. Südöstlich des Baufeldes entsteht ein großzügig gestalteter Grünraum, in dem das bestehende Gewächshaus eingebunden ist. In weiterer Folge bietet diese Fläche Möglichkeiten für zukünftige Entwicklungen.

Ein weiters wesentliches Ziel war es, den Campus als natürlichen Teil der ortsüblichen Bebauung zu entwickeln, um so eine optimale Einbindung in die Nachbarschaft zu gewährleisten.

Den Grundbaustein der Anlage bilden Häuser, die aus jeweils drei Wohngruppen bestehen, zwei im Erdgeschoß, eine im Obergeschoß, über das sich ein Satteldach spannt. Vor- und Rücksprünge gliedern die einzelnen Baukörper zusätzlich, sodass eine maßstäbliche Analogie zu der angrenzenden Einfamilienhausbebauung entsteht.

Der Generationencampus gliedert sich in die Wohnbereiche für pflegebedürftige ältere Menschen, den Wohntrakt für Kinder und Jugend und das dazwischen liegende Quartierhaus. Im Quartierhaus sind von allen Bewohnern gemeinsam genutzte Funktionen angesiedelt.

Daten

Wettbewerb 2017, 1. Preis

Planungszeitraum: 2017 – laufend

Bauherr:

Land Niederösterreich
Amt der NÖ Landesregierung
Abteilung Landeskrankenanstalten und Landesheime

Team:

Josef Habeler
Anton Kirchweger
Michael Loudon
Christoph Holzinger
Johanna Kleewein
Josef Neckam
Ulf Steinbrecher

Renderings: schreinerkastler.