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Wilhelminenspital Logistikzentrum

Wilhelminenspital Logistikzentrum

Die dem Grunde nach einfache Aufgabe der Errichtung eines zukunftsorientierten Logistikgebäudes ist im konkreten Fall insbesondere durch die städtebauliche und stadtgestalterische Lage eine herausfordernde Aufgabe. Der Baukörper wurde als Stadtbild-prägendes Element und als Symbol für den Eingang zum neuen Wilhelminenspital entwickelt. Der Baukörper symbolisiert die beiden Bereiche der Logistik – die physische Arbeit und die intellektuelle Konzeption.

Demzufolge ist der Baukörper auch gestalterisch und in den Materialien differenziert. Im Zentrum der formalen Überlegungen steht, dass die Materialien eine Natürlichkeit in ihrer Anmutung aufweisen und dem Wunsch des Bauherrn nach Offenheit, Leichtigkeit und Transparenz entsprochen wird.

Die funktionale Organisation des Baukörpers als flexibles Raumkonglomerat garantiert zukunftsoffene Nutzungsmöglichkeiten. Da das Gebäude auch als Anlaufpunkt - Patientenadministration - für das zukünftige Krankenhaus verwendet werden wird, wurde an der platzseitigen Schmalseite ein transparentes einladendes Foyer konzipiert. Im Bereich der Fassade zum neuen Krankenhaus wird eine Fassadenbegrünung auf einem additiven Holzgerüst zur stärkeren Integration ins Areal vorgeschlagen.

Um die Größe des Gesamtobjektes in eine maßstäbliche menschliche Dimension zu bringen, wurde der Baukörper so figuriert, dass die Kontur des Körpers mit ihren abgerundeten Ecken sich weich in das Stadtbild einfügt.

Daten

Zweistufiger Realisierungswettbewerb im Oberschwellenbereich 2011, 4. Preis
mit Architekt Katzberger ZT GmbH

Bauherr:

Wiener Krankenanstaltenverbund

Bruttogeschossfläche:

38.257 m2

Team:

Josef Habeler
Paul Katzberger
Friederike Dammass
Anton Kirchweger
Ulf Steinbrecher

Renderings:

Beyer Visualisierungen